18.1.2015 - Derby im Penalty-Schießen gegen Ruffnecks verloren

Was war mit den Peggauer Eisbären los? Erst im letzten Drittel konnten sie das Spiel drehen.

 Schon nach 47 Sekunden trafen die Ruffnecks zum 1. Mal. Die Eisbären können die Ruffnecks nicht zurückhalten. Sie spielen schnelle Konter, ziehen aufs Tor und nur duch Hammerl Chrisi´s (Nr. 52) Einsatz konnte Schlimmeres verhindert werden. In der 8. Minute können die Ruffnecks ungehindert durchziehen und treffen zum 0:2. Die Eisbären hatten keine reale Chance die Ruffnecks auszuspielen und ins gegnerische Drittel vorzudringen.

Man merkte im 2. Drittel den Eisbären zwar an, dass Spielertrainer Loibnegger Alfred die Taktik in der Pause umgestellt hat, aber motivierter wirkten die Gratweiner. Und es waren wieder die Ruffnecks die aufs Tor der Peggauer schossen und zum 0:3 erhöhen konnten. Die Pässe der Eisbären kamen nicht an und es war merklich der Wurm drin. Nach 10 Minuten im 2. Drittel wechselten die Peggauer die Torhüter und versuchte Pferschy Peter (Nr. 22) sein Glück. Die einzigen Punkte die die Peggauer Eisbären im 2/3 sammelten waren Strafpunkte. Den Ruffnecks gelang es, durch schnelles Spiel und gute Pässe die Verteidigung der Eisbären zu durchbrechen und trafen nur 3 Sekunden vor dem Pausenpfiff zum 0:4.

Wie soll das im Schlussdrittel nur weitergehen? Finden die Eisbären ihren Kampfgeist wieder?

Zunächst sah es nicht danach aus. Denn wieder starteten die Ruffnecks mit einem Tor. Bei einem Spielstand von 0:5 und verbleibenden 15 Minuten, glaubte man schon an ein klar verlorenes Spiel.

Doch dann ging den Eisbären der Knopf auf. Glauninger (Nr. 51) passte nach starkem Vorcheck auf Hobacher (Nr. 40) und traf dieser zum 1:5. Die Eisbären schienen aufgewacht zu sein, denn keine Minute später nutzten die Eisbären eine Power-Play-Situation. Nach Assist von Lausegger (Nr. 68) und Assist von Hohnjec (Nr. 69) traf Leschnik (Nr. 44) ins Tor der Ruffnecks. Dann ging es Schlag auf Schlag. Glauninger schnappte sich erneut die Scheibe, passt auf Pohl (Nr. 2) dieser verlängerte auf Hohnjec und verwertete dieser zum 3:5. Die Ruffnecks waren müde geworden. Das nutzten die nun motivierten Peggauer aus. Coach Loibnegger (Nr. 38) holte sich die Scheibe, passte auf Pohl (Nr. 2), dieser weiter auf Glauninger und schoss über die Schoner des Gratweiner Goalies. Spielstand 4:5 - 3 Minuten vor Schluss übernahm Schanza (Nr. 72) den Puck, zog zum Mitteldrittel durch, gab die Scheibe weiter an Hobacher, dieser kämpfte sich durch die Verteidigung der Ruffnecks, passt vors Tor und war es wieder Glauninger der zum Ausgleich traf.

Weitere Chancen für den Siegestreffer konnten leider nicht verwertet werden und mussten sich die Mannschaften auf ein nervenzerreißendes Penalty-Schießen formieren.

Leider war das Glück nicht mehr auf Seiten der Eisbären und konnten die Ruffnecks somit das Spiel für sich entscheiden.

Die Eisbären konnten das Spiel im 3. Drittel zwar noch drehen, aber reichten die Nerven leider nicht für einen Sieg.

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